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  HSV – die Bilanz der Hinserie
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   Autor  Thema: HSV – die Bilanz der Hinserie (Der Traditionsklub wie Phönix aus der Asche) (Gelesen 610 mal)
Mammut
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HSV – die Bilanz der Hinserie
« am: Sonntag 18 Dezember 2005, 23:23 » Antwort mit Zitat

HSV – die Bilanz der Hinserie

Es war Sommer 2004, der HSV Vorbereitungsweltmeister mit dem krönenden Abschluss: Der Gewinn des Ligapokals. Die erste Trophäe seit des Pokalsieges 1987, wenn auch ein unbedeutender Titel.
Doch die Freude währte nicht lang. Das hoch eingeschätzte Sturmduo wurde gesprengt. Benny Lauth, deutsche Sturmhoffnung, fiel lange verletzt aus. Die nächste Hiobsbotschaft: Ujfalusi, hochgeschätzter Abwehrstratege aus Tschechien, verließ den Verein für eine Menge Geld. Diese wurde zur Sicherung der Lizenz verwendet, aber auch zur erneuten Investition, van Buyten und Boulahrouz, und somit verfügte der HSV über ein Innenverteidigerpaar von Weltklasse, doch damals war es noch nicht soweit. Die neuformierte Abwehr zeigte Schwächen, nicht eingespielt, da kurz vor Saisonbeginn die Spieler gewechselt wurden. Folgerichtig verlor man das Derby gegen Hannover, zuhause, der Höhenflug nach dem ersten Spiel gestoppt.
Aber es kam noch schlimmer. In Mainz führte man schon 1:0 zur Halbzeit, aber verlor das Spiel 2:1. Im Pokal setzte es eine Niederlage gegen Paderborn, Mpenza sah eine rote Karte, wie sich im nachhinein herausstellte, gehörte das Ergebnis zum zweiten großen Bundesligaskandal: Hoyzer, der Schiri, hatte das Spiel verpfiffen, der HSV den Anfang einer beispiellosen Talfahrt begonnen.
Der Verein zog die Notbremse, wie so oft in der Bundesliga, wurde der Trainer ausgetauscht. Mit Thomas Doll kehrte das Glück zurück, bis kurz vor Saisonschluss stand der HSV im internationalen Wettbewerb, aber auf Grund der Aufholjagd ging ihm wohl die Luft aus. So wurde es nichts, weder mit der Qualifikation zur CL, noch mit dem Uefa-Cup.
Doch das Nachsitzen im UI-Cup hatte Erfolg, ungeschlagen qualifizierte sich der HSV für den Uefa-Cup, dessen erste Runde überstand er mit viel Dusel, die Gruppenrunde dagegen absolvierte er souverän. Auch im Pokal gab es einiges zu überstehen, in der 2.Runde wurde Leverkusen in einem abwechslungsreichen Spiel geschlagen, Mittwoch steht der Hit in München an, dann ist Weihnachten.
Vorher klärte in einem hochklassigen Spiel voller Spannung und Torchancen der HSV mit schweren Beinen, einer tollen Moral aber ebenfalls mit einer Menge Dusel, wer die Nummer 1 im Norden ist. Der HSV überwintert auf dem 2. Tabellenplatz. Doch ist der Abstand zu den Bayern auf sechs Punkte angewachsen.
Ein Grund zu Hadern?
Keineswegs. Bayern hat mit 44 Punkten einen Rekord für die Ewigkeit erstellt. 14 Siege in 17 Spielen und eine Niederlage, natürlich gegen den HSV, der die beste Abwehr der Liga stellt. Und Trainer der Bayern ist Felix Magath, in Hamburg kein Unbekannter, war er doch bei beiden Europacupsiegen der Hanseaten nicht nur Teilnehmer, sondern auch Torschütze.
Mit 38 Punkten wäre der HSV in fast jedem Jahr Ligaspitze gewesen, aber einen solch übermächtigen Gegner gab es kaum. Da ist nur zu hoffen, dass auch die Bayern eine Schwächephase erleben und dort Punkte lassen. Man wünscht sich, sie werden in der CL gefordert, siegen dort, um sich Samstags in der BL die Punkte nehmen zu lassen.
Einzig im Pokal sehe ich wenig Hoffnung und hoffe, dass sich der HSV ordentlich verabschiedet. Aber vielleicht schafft er die Sensation. Zuzutrauen wäre es der Mannschaft, die alle – auch mich – überrascht hat, die eine tolle Saison spielt, auf sehr hohem Niveau und auch nach der Verletzung ihres Superstars van der Vaart nicht einbricht.
Hoffen wir, dass es so bleibt. Und das der HSV seine Finanzen in Ordnung hält und nicht in naher Zukunft den Weg des BVB geht. Erfolg ist das Eine, Überschuldung das andere. Auch das kennt man vom HSV, man muss nur an die Zeit der letzten Meisterschaft Anfang der Achtziger Jahre denken. 16 Millionen Schulden hielten sich jahrelang und es musste ein Thomas Doll kommen, um den Schuldenberg zu tilgen, indem er zu Lazio Rom transferiert wurde.
Jetzt ist wieder Thomas Doll da und mit ihm der Erfolg. Wenn das kein gutes Omen ist. Drücken wir ihm die Daumen, damit die Meisterschaft spannend bleibt. Und vielleicht schafft der HSV ja doch noch die Sensation und wird Meister, ganz wie Phönix aus der Asche.
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Re:HSV – die Bilanz der Hinserie
« Antwort #1 am: Samstag 04 März 2006, 18:45 » Antwort mit Zitat

Bayern- HSV : 1:2!

GEIL!
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Re:HSV – die Bilanz der Hinserie
« Antwort #2 am: Samstag 20 Mai 2006, 11:12 » Antwort mit Zitat

http://www.lahneck-news.de/forum/viewtopic.php?t=142

gibt es noch ein paar Diskussionen zum Thema.
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